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Wolfsburg: Sprach- und Integrationsförderung für Flüchtlingskinder


Die Volkswagen Belegschaftsstiftung unterstützt zwei Projekte der Stadt Wolfsburg, um die Integrationsbemühungen der in Wolfsburg lebenden Flüchtlinge voranzubringen. Die Projekte laufen drei Jahre und werden mit rund 2,5 Millionen Euro von der Belegschaftsstiftung unterstützt. Es geht um Sprach-, Integrations- und Qualifizierungsförderung von Flüchtlingskindern.

Projekt „Step by Step“:
Es richtet sich an Flüchtlingskinder im Alter von 11 bis 14 Jahren. Etwa 100 Kinder sind seit Mitte November im Schulzentrum Fallersleben eingeschult. Dort durchlaufen sie für drei Monate ein intensives Integrationsprogramm. Es wird auf die individuellen Lernmöglichkeiten und Lernvoraussetzungen eingegangen und passgenaue Bildungsangebote ermittelt. Zusätzlich gibt es eine psychologische Betreuung und Aktionen wie Tanz und Theater oder Fußball. Nach den drei Monaten in Fallersleben wechseln die Flüchtlingskinder in ihre künftige Stammschule. Dort werden sie weiterhin von Sozialarbeitern begleitet und betreut. Für das Projekt werden 7,5 Stellen geschaffen. Die Volkswagen Belegschaftsstiftung gibt dafür in den kommenden drei Jahren 2,16 Millionen Euro.

Projekt „Alphabetisierungsgruppen“:
Ein großer Teil der Kinder, die nach Deutschland kommen, sind schlecht oder gar nicht alphabetisiert. Intensive Sprachlernförderkurse für Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren sollen dieses Defizit bekämpfen. Zusammen mit der Volkshochschule werden fünf Gruppen mit jeweils sechs Kindern gebildet. Die Volkswagen Belegschaftsstiftung
unterstützt dieses Projekt drei Jahre lang mit insgesamt 375.000 Euro. Gunnar Kilian, Generalsekretär des VW-Konzernbetriebsrates und Vorsitzender der Belegschaftsstiftung: „Mit unseren Projekten verbessern wir die Chancen für junge Flüchtlinge, hier bei uns schnell Fuß zu fassen.“