I Don't Have Another Land

Workshops mit Schulkindern zum Thema Exil 1933-1945

Die Stiftung Exilmuseum realisiert gemeinsam mit dem Kooperationspartner Ephra ein außerschulisches Bildungsprojekt zur Auseinandersetzung mit Exilerfahrungen im Nationalsozialismus. Berliner Schülerinnen und Schüler von der 4.- 6. Klasse beschäftigen sich im Rahmen von Workshops künstlerisch und kreativ mit den Lebensgeschichten von Menschen, die zwischen 1933 und 1945 vor nationalsozialistischer, und vor allem antisemitischer Verfolgung aus Deutschland fliehen mussten. In begleiteten Arbeitsphasen entwickeln die Teilnehmenden eigene Bilder, Collagen, Texte, Audio- oder Videoformate, die ihre Reflexionen und Positionen zum Thema Exil sichtbar machen. 

Die Workshops vermitteln auf kindgerechte Weise, dass Demokratie, Freiheit und eine plurale Gesellschaft untrennbar miteinander verbunden sind – und dass ihr Verlust konkrete und tiefgreifende Konsequenzen hat. Die Beschäftigung mit dem Thema Exil zeigt, welche Folgen das Ende der Demokratie in Deutschland 1933 für Andersdenkende und Jüdinnen und Juden hatte. In unserer heutigen Zeit, in der Demokratien weltweit zunehmend unter Druck geraten, ist es entscheidend, junge Menschen für diese Gefährdung zu sensibilisieren und sie zur aktiven Mitgestaltung einer offenen Gesellschaft zu ermutigen.

Projektdaten

  • Laufzeit: 01.09.2025 - 31.05.2026
  • Fördersumme: 29.790 €
  • Standort: Berlin
  • Träger: Stiftung Exilmuseum
  • Schwerpunkt: Außerschulisches Bildungsprogramm zum Thema Exil
  • Zielgruppe: 450 Schüler:innen im Alter von 9-12 Jahre, insbesondere benachteiligte Kinder und Jugendliche